Selbstentwicklung

Ziel des Lebens ist die Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

Lexikon: „Naturtherapie“

Nun hat es die Naturtherapie ins Online-Lexikon geschafft. Prompt mit einem kleinen Fehler, der für uns Naturtherapeuten aber einen feinen Unterschied macht. Es geht nicht um ein Erlebnis sondern darum, sich selbst in und mit der Natur zu erleben.

„Die Naturtherapie ist eine spezielle psychologische Therapieform, in der das Erlebnisfeld (richtig: Erlebensfeld) Natur für therapeutische Zwecke genutzt wird. Die Naturtherapie wendet sich der Natur als Heilraum zu und verknüpft traditionelles, rituelles Heilwissen mit zeitgenössischen Formen von Psychotherapie und Beratung. Naturtherapien nutzen das körperliche, psychische und spirituelle Potential von Menschen, wecken dadurch Selbstorganisations- Heilungskräfte in enger wahrnehmender Verbindung mit der Natur. In der Naturtherapie nutzt man also die Natur für therapeutische Zwecke, ähnlich wie das in der Maltherapie, Tanztherapie, Musiktherapie etc. mit anderen spezifischen Erlebensräumen geschieht. Naturtherapeutische Methoden und Instrumente können sowohl im heilkundlichen Kontext (Persönlichkeitsstörungen, Traumata) wie auch für Zwecke von Entwicklung und persönlichem Wachstum eingesetzt werden. Typische naturtherapeutische Instrumente sind etwa die freie Naturerfahrung, Übungen in und mit der Natur, Übergangsriten und übergangsrituell gestaltete Erfahrungsräume, die Arbeit mit dem Kreis des Selbst, Natur als Übung in Form von Wandern oder Gartenarbeit. Es gibt verschiedene Formen der Naturtherapie, eine ist etwa die tiefenpsychologisch ausgerichtet, die den theoretischen Rahmen aus der Existentialpsychologie schöpft. Der existentialpsychologische Therapieansatz der Naturtherapie entspricht der Erfahrung, dass Menschen in der Natur sich vor allem in ihrer Existenz, in ihrem Dasein angesprochen fühlen und weniger in ihrer Einbindung in soziale Systeme und ihrem Verhalten darin. Menschen sind seit jeher in die Natur gegangen, nicht um ihr soziales Funktionieren zu verbessern, sondern um wieder in Kontakt zu kommen mit ihrer Seele, um tiefere Einsichten zu gewinnen in die Bewegungen ihres Lebens und um sich wieder als irdische Kreatur zu spüren, eingebunden in den grossen und umfassenden Kontext des Seins. Eine solch ursprünglichere Art des Daseins enthält immer auch eine veränderte Perspektive auf die Welt und auch auf Problematisches. Im Rahmen der neueren Entwicklungen in der modernen Psychotherapie gewinnen die Formen der Naturtherapie eine immer größere Bedeutung: Tiergestützte Therapie, Garten- und Landschaftstherapie etc. Seit Ende der 1960er Jahre schon in der Integrativen Therapie praktiziert, wurden diese Formen theoretisch und praxeologisch mit substantiellem Bezug auf Evolutionspsychologie, Neurobiologie, ökologischer Theorie und Ethik ausgearbeitet. Hilarion Petzold empfiehlt Naturtherapien vor allem gegen Stress und Depressionen, denn der Mensch hat durch die Evolution ­einen angeborenen Naturbezug, doch wird er der Natur durch die moderne Zivilisation und Arbeitswelt immer stärker entfremdet. Außerdem raubt die dramatische Veränderung der Umwelt jenen Raum, um die in Menschen vorhandenen motorischen und sensorischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Naturtherapie befasst sich vor allem mit Menschen, deren Naturentfremdung schon krank macht. Mit dem Kontakt zur Erde und den Pflanzen in der Gartentherapie kommt man zu multisensorischen Erfahrungen in einer Gemeinschaft, während eine tiergestützte Therapie traumatisierten Menschen, die das Vertrauen in Menschen verloren haben, helfen kann, wieder Kontakt aufzunehmen, wobei die Empathie eines Tieres, etwa eines Hundes oder Pferdes, dabei hilft. In Japan gibt es eine Bewegung, die sich Waldbaden nennt. Untersuchungen belegen, dass regelmässige Spaziergänge in Nadelwäldern das Immunsystem positiv beeinflussen, im Gegensatz zum Spazieren in der Stadt. Werden Naturtherapien im Rahmen von psychotherapeutischen und psychiatrischen Therapien eingesetzt, hat man die Möglichkeit, die Behandlungszeiten zu verkürzen, die Medikamente zu reduzieren und einen Transfer der Therapiewirkung in den Alltag zu erreichen. Wenn jemand in einer Gartentherapie gelernt hat, dass das Gärtnern ihm guttut, heilsam für seine Seele ist, dann hat er die Möglichkeit, das auch Zuhause zu machen oder sich einer Gartengruppe anzuschliessen. (Stangl, 2018).“

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2018). Stichwort: ‚Naturtherapie‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: http://lexikon.stangl.eu/13805/naturtherapie/ (2018-06-26)

Natur erleben – innen & außen

Die Natur weckt Ihr Empfinden dafür, wer Sie wirklich (ursprünglich) sind.

Wie erleben Sie die Natur und wie erleben Sie sich (Körper, Geist und Seele) in der Natur? In einem Raum, der nichts vorgibt – in dem Sie niemandem etwas beweisen, auf niemanden reagieren oder Rücksicht nehmen müssen. Durch Unmittelbarkeit, Resonanz und Lebendigsein spüren Sie Ihren Selbstwert.

Im Therapiegespräch können Ihnen alte (Verhaltens-) muster und festgefahrene Charakterstrukturen bewusst werden. Wenn Sie diese erkannt haben, können sie gelockert oder sogar aufgelöst werden.

Sie lernen sich besser kennen und darüber hinaus wertzuschätzen.

Was ist Naturtherapie?

In der Naturtherapie wird das „Erlebensfeld Natur“ für therapeutische Zwecke genutzt, wobei die unmittelbare Naturerfahrung zentrales Element ist.

Die Natur ist ein Freiraum der nichts vorgibt und uns somit unzählige Möglichkeiten bietet, uns selbst zu erleben, auszuleben und neu zu erfahren.

Wir empfinden unser „Selbst“ und ein Gefühl von Kohärenz kann entstehen: die Fähigkeit, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen. Die Überzeugung, dass man das eigene Leben gestalten kann. Der Glaube, dass das Leben einen Sinn hat.

Die existenzialpsychologische Naturtherapie richtet ihren Fokus besonders auf die existenziellen Fragen:

„Wer bin ich? Was ist meine Bestimmung? Wie will ich leben?“

Medicine Walk

Schon immer sind die Menschen hinaus gezogen, um in der Natur sich selbst zu finden.

Der „Medicine Walk“ – die Medizinwanderung – ist eine alte Zeremonie, bei der wir alleine auf Mutter Erde umher streifen.  Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang oder auch nur für ein paar Stunden.

Alleine draußen sein und dabei ggf. fasten.

Das Fasten verfeinert die Wahrnehmungen, lässt den Verstand zur Ruhe kommen und besänftigt den Willen. Es führt in einen einfachen Zustand des Seins. In diesem Zustand fühlen wir uns der Natur verbunden. Wir spüren unsere Lebenskraft, die uns trägt und unterstützt.

Dieser bewusste Aufenthalt in der Natur dient einer bestimmten persönlichen Absicht und wird in einer zuvor klar festgelegten Art und Weise durchgeführt.

Wenn wir einen tiefen Blick in den „Spiegel der Natur“ werfen, beantworten sich Fragen, reifen Entscheidungen und gelingen Lebensübergänge deutlich besser.

 

Das Rad des Lebens

Das Rad des Lebens – auch die 4 Schilde genannt – steht für die natürlichen Zyklen des Lebens. In den jahreszeitlichen Kreisläufen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – spiegeln sich die seelischen Wandlungsprozesse des Menschen wider: wir erblühen, reifen heran, verfallen und sterben.

Die 4 Himmelsrichtungen symbolisieren persönliche Wesenskräfte, mit denen wir uns der Welt zeigen und aus deren Blickwinkel wir auf die Welt schauen. Jeder Himmelsrichtung werden weitere Vierheiten, wie z.B. die 4 Tageszeiten und die 4 Lebensalter (Geburt, Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter) zugeordnet.

Wird ein Schild überbetont oder hält man krampfhaft daran fest, führt dies zu Stagnation. Sie kann durch einen bewussten Schritt in das darauf folgende Schild und die Stärkung des gegenüberliegenden Schildes ausgeglichen werden. Wenn wir den Jahreszyklus mit allen 4 Richtungen durchlaufen und alle 4 Schilde gleichmäßig entwickeln, können wir uns als ganz erleben und uns mit allen unseren Qualitäten annehmen.

(Irr-) Wege zu Therapeuten

… liebe Freunde, „Querdenker“, Vordenker, Visionäre, Zustandsverbesserer, nachdenkende Therapiegeschädigte und „Frei-Atmer“!

Es passiert mir schon mal: Es geht mir nicht gut. Ich fühle mich müde, kraftlos und irgendwie tut alles weh. Der Alltag ist unendlich mühsam, die Kinder nerven bis in die letzte Zelle hinein. Der Magen schmerzt, in meinem Hirn ein großes Loch. Dauernd Streit mit meinen Lieben, an Schlaf ist trotz Hundemüdigkeit nicht zu denken, weil’s im Kopf nur rumort. Da kann doch was nicht stimmen! Der Weg zur Heilung führt nur über die Fachleute, oder?

Wollen Sie mich ein Stück begleiten?

Hausarzt: „Ich verschreibe Ihnen 3 Mittel:
Die blauen nehmen Sie morgens und abends, die gelben 1x vor dem Schlafengehen. Und wenn Sie davon Magenschmerzen kriegen, schlucken Sie die gestreiften einfach direkt nach jeder der anderen Tabletten. Sollten Sie auf die blauen Kopfweh kriegen, dann schreibe ich Ihnen noch Tropfen auf, die das wieder besser machen, und wenn irgendwo ein Ausschlag auftauchen sollte, nehmen Sie diese Salbe. Es ist ein Ärztemuster, das geb‘ ich Ihnen so dazu. Die wirkt schnell. Es ist ein wenig Cortison drin, aber eh nur ganz wenig, die können Sie ruhig nehmen. Und nehmen Sie die Tabletten unbedingt regelmäßig; da kann man gar nichts anderes machen! Auf Wiedersehen.“

Internist: „Jetzt machen wir mal ein Blutbild, ein Röntgenbild, ein Paßbild, eine Computer-Tomographie, eine Magnetresonanz-Tomographie, eine Harnprobe, eine Stuhlprobe, eine
DNA-Analyse, eine Haaranalyse, eine Hirnanalyse, eine Allergie-Analyse, ein EKG, ein EEG, ein AEG, eine Magenspiegelung, eine Blasenspiegelung, eine Darmspiegelung,
eine Kehlkopfspiegelung, und die Kopfspiegelung. Vorab probieren Sie doch mal diese neue Salbe von Chemopharm. Sie sind doch hoffentlich zusatzversichert?“

Alternativer Zahnarzt: „Die Amalgamplomben müssen alle raus, Sie sind ja ganz vergiftet. Da machen wir überall Kronen drauf, die kosten zwar mehr, aber die halten auch länger. Und kommen Sie jede Woche einmal zur Mundspülung – in Ihrem Mund gibt es noch immer Bakterien, denen müssen wir zu Leibe rücken, sonst haben Sie nie Ruhe.“

Homöopath: (nach zweistündiger Ordination) „Ganz sicher bin ich mir noch nicht. Sie sind ein schwieriger Fall. Da brauche ich noch ein paar Tage Zeit. Ich muss erst mal darüber meditieren. Die Globoli schicke ich Ihnen dann nach Hause. Nehmen Sie bitte 1 Stück von der Hochpotenz, und 3 mal täglich von den Niederpotenzen. Und nach 6 Wochen telefonieren wir wieder!“

TCM-Akupunkteur: „Ihre Meridiane sind ja ganz verstopft, da kann ja das Chi nicht fließen. Außerdem sind Ihre 5 Elemente im Ungleichgewicht. Akupunktur ist eine uralte Heilmethode aus China und wirkt garantiert. Die Chinesen heilen sogar Knochenbrüche damit. Jetzt steche ich sie mal an wie ein Nadelkissen, dann verordne ich Ihnen noch eine geschmalzene 5-Elemente-Diät und gebe Ihnen 20 Qi-Gong-Übung zur Meridianstärkung mit auf den Weg.“

Naturheilpraktiker: „Ganz klar: Darmpilz. Sanierung ist angesagt. Gleich eine Hydro-Colon-Darmspülung.“

Ganzheitlicher Ernährungsberater: „Kein Fleisch, kein Mehl, keine Milchprodukte, keine Eier, nichts Gekochtes, kein Zucker, kein Salz, kein Pfeffer, kein Fett, kein Tee, kein Kaffee, kein Alkohol, kein Nikotin, kein Auto, kein Telefon, kein Sex, am besten nur Obst, Gemüse, Soja, rohe Getreidekörner, Mineralwasser. Das beseitigt garantiert jedes Unwohl- oder Kranksein.“

Bioresonanz: „Hausstauballergie, Milbenallergie, Milcheiweissallergie, Weizenallergie, Tomatenallergie, Gurkenallergie, Arbeitsallergie. Uiiii, das wird dauern!“

Radiaesthesie: „Um Gottes Willen, Wasseradern, Erdstrahlen, Störzonen, Elektrosmog! Bett umstellen, Iso-Matte und Kupferspiralen unters Bett, sofort eine Grander-Anlage ins Hauswassersystem einbauen lassen!“ (alles bei ihm beziehbar)

Psychotherapeut: „Wovor verschließen Sie denn die Augen? Was wollen Sie nicht sehen? Was macht Sie denn so müde? Sie müssen hinschauen, sich dem Problem stellen. Sie müssen damit umgehen, sich selbst liebevoll annehmen lernen. Klar, diese Tabletten! Wenn Sie wollen, dass ich Ihnen helfe, müssen Sie damit aufhören, Sie sind ja gar nicht Sie selbst!“

Psychoanalytiker: „Das ist der verdrängte Ödipus-Komplex. Sie haben eine gestörte Vater-Übertragung auf Ihren Chef, der Sie an einen ehem. Wohn-Nachbarn aus Ihrer frühen Kindheit erinnert. Legen Sie sich einmal auf die Couch und assoziieren Sie frei vor sich hin – ich schlafe inzwischen eine Runde in meinem Sessel.“

Reiki-Meister: „Ja, ich kann das gut wahrnehmen: die Energie fließt nicht so richtig. Kommen Sie zehn Mal, (?? mit wem??, wie?? wann?? täglich?? …) dann sehen wir weiter.
Sie sollten nicht so viel reden – legen Sie sich einfach hin und entspannen Sie sich! Reiki macht das schon. Ich mache auch Fernheilungen: ich sitze hier und konzentriere mich ganz auf Sie zu Hause. Macht 80 Euro die Sitzung.“

Kinesiologe: „Sie sind ja ziemlich aus der Balance. Ich gleiche jetzt einmal Ihre Gehirnhälften aus und zeige Ihnen, wie Sie daheim die Augen rollen müssen. Dann werden Ihre Selbstheilungskräfte schon wieder aktiv werden.“

Astrologe: „Du hast den Uranus und den Saturn gerade direkt auf Deinem Jupiter, und der Mond steht in Konjunktion mit Pluto genau gegenüber. Das ist ein bisschen heftig. Keine Sorge, nach einem Jahr löst sich das allmählich wieder auf.“

Feng Shui: „Schau Dir doch Deine Wohnung an: im Beziehungseck die Schmutzwäsche, im Reichtumseck eine vertrocknete Pflanze, und im Bereich Ruhm und Karriere das Klo…. klarer geht’s nicht, oder? Ich habe da ein paar sehr wirkungsvolle Mobiles und Kristalle, mit denen du diese Fehlbereiche beleben kannst, damit wieder alles ins Lot kommt. Ich verspreche dir: diese Investition zahlt sich aus; hundertfach kriegst du’s zurück.“

Engels-Channel: „Ich kriege da so eine Botschaft aus dem Jenseits, dass Sie in Wirklichkeit jemand ganz anderer sind. Sie gehören nicht in diese Welt, Sie sind zu Höherem berufen. Lernen Sie das Channeln und fangen Sie endlich an zu heilen; dass ist Ihre wahre Berufung. Die jenseitigen Meister warten nur mehr auf Ihr „Ja“. Wissen Sie, ich sag das nur zu Ihnen: nächsten Monat beginnt eine Ausbildungsgruppe bei mir, wo ich solchen Menschen wie Ihnen beibringe, wie man seine Fähigkeiten entwickelt und zum Wohl der Welt einsetzt. Wenn ich so überlege: ich könnte mir vorstellen, dass gerade Sie dafür besonders talentiert sind und eines Tages vielen Menschen damit helfen könnten.“

Katholischer Seelsorger: „Beten Sie, liebe Schwester, beten Sie! Jesus liebt Sie! Das ist mehr als genug. Meinen Sie nicht? Warum versteifen Sie sich so darauf, dass Sie von Ihrem Mann Liebe brauchen? Lassen Sie los! Öffnen Sie sich dem Heiligen Geist. Kommen Sie zu mir, wann immer es Ihnen Ihr Herz sagt – auch wenn es mitten in der Nacht ist – und erzählen Sie mir alles! Das wird Sie erleichtern. Bei mir sind Sie in guten Händen, ganz sicher und ganz unverbindlich und kostet Sie auch nichts, wie bei den Therapeuten, den Sekten und dem Psychokult. Ich tue das ganz uneigennützig…“

Gestalttherapeut: „Rauslassen! Komm, lass es raus! Schrei, schrei endlich! Trau dich!“

Edelsteintherapeut: „Hier habe ich viele bunte Steinchen. Welchen wollen Sie nehmen, einen roten, einen blauen, einen grünen? Smaragd, Saphir, Bergkristall? Männchen oder Weibchen? Suchen Sie sich einen aus, ganz spontan und intuitiv, und legen Sie ihn sich jeden Tag 30 Minuten auf die Brust. Das öffnet die Chakren.“

Familientherapeut: „Jetzt stellen wir mal Ihr Familiensystem auf. Gibt es da irgendwelche „schwarzen Schafe“, abgetriebene Kinder, verstoßene Enkel, Onkel und Tanten, enterbte Nichten und Neffen, betrogene Ehemänner, faule Schul- und Studienabbrecher? Die stören das Familiensystem, und deren erblicher Einfluss wirkt sich auf Sie hemmend aus. Sie können Ihre Potenziale nicht voll entfalten. – So, jetzt rücken sie mal das System zurecht, verbeugen sich vor Vater und Mutter, Oma und Opa, Urgroßvater und Urgroßmama, allen Geschwistern, Cousins und Stiefenkeln und danken Ihnen, wofür auch immer, werfen Sie sich vor ihnen auf den Boden und fangen Sie spontan an zu weinen. Das wird die Schuldverstrickung lösen.“

Tachyonen-Berater: „Was Du erlebst, sind einfach Entgiftungserscheinungen. Da will ganz viel alter Mist raus aus deinem System. Wehr dich nicht dagegen, kauf noch ein paar neue, noch bessere
Tachyon-Produkte, zum Beispiel diese wunderbare Blue Green Alge – die reinste Gehirnnahrung, die ideale Versorgung für unser Zeitalter. Du wirst sehen: wenn deine Chakren erst einmal dauerhaft nach oben ausgerichtet sind, schießt dein Energielevel in die Höhe wie nix.“

Tantra-Lehrer: „In dir ist das Weibliche und das Männliche noch nicht vereint. Sei öfter mal Mann, dann wieder ganz Frau. Bete zu Shakti und Shiva, Shankar und Ganesha, Paramahansa und Yogananda, Bhagvad Gita und Mahabharata…“

Yoga-Lehrer: „Jetzt machen wir einmal ein paar ganz schwierige Verrenkungen, bis die Wirbelsäule kracht, das tut dem Körper und dem Karma gut. Dann setzen wir uns in den Lotussitz und meditieren „Om“ auf das Bild von Sri Chimnoy, Sri Mataji, Sri Babaji, Krishnamurti,
Maharishi, Sai Baba, Ali Baba…“

Aura-Soma: „Gehen Sie nach innen zu Ihrem inneren Heiler und suchen Sie sich ganz spontan eines der bunten Flascherl aus. Gut. Mit dem tun Sie jetzt gar nichts. Es gibt hier noch die Pomander, die Meisteressenzen, die Lehrlingsessenzen und die Gesellenessenzen, Flascherl zum Umhängen und eine Creme zum Einschmieren, und Sie können es auch als Sammelpackung ganz klein haben zum Mitnehmen auf Reisen. Sind sie nicht schön, diese funkelnden Farben? Ich poliere meine Flaschen jeden Tag liebevoll und rede mit ihnen. Möchten Sie, dass ich einmal zu Ihnen nach Hause komme und Ihnen und Ihren Freundinnen die ganze Kollektion zeige? Sie kriegen natürlich Prozente.“

Heilmasseur: „Haben Sie gespürt, wie verkrampft Sie im Nacken und in den Schultern sind? Lauter Knoten, die man kaum rausbringt. Ich kenne da ein Gerät, das ich Ihnen empfehlen kann: kaufen Sie sich den „Meistermasseur“, der knetet jeden Tag Ihren Nacken wie ein Profi. Ich habe gerade noch ein letztes Exemplar dabei.“

Transpersonaler Atemtherapeut: „Atmen…atmen! Tiefer! Schneller! Tiefer! Schneller! Tiefer!…“

Schamane: „Sie sind von einem fremden Geist besessen. Jetzt rassle ich mal eine Runde, dann trommeln wir zusammen, beten zum Großen Geist Manitu und zur Mutter Erde, machen einen Trance-Tanz, und dann sind die Geister wieder versöhnt.“

Schließlich: ein guter Freund: „Mädel, besorg dir eine Putzhilfe und mach ‚mal Urlaub!!!“

Gefunden auf: www.ehlert-institut.de  Link

Therapie ein Tabuthema?

Glücklicherweise hat sich die Einstellung in unserer Gesellschaft diesbezüglich geändert. Aber es gibt immer noch Menschen, die Vorurteile haben und Psychotherapie tabuisieren. Nach dem Motto: „So etwas brauche ich nicht und außerdem haben diese Psychiater doch selbst einen an der Klatsche!“

Das mag sein, denn Therapeuten sind eben auch nur Menschen 😉

Jeder hat in seinem Leben irgendwann einmal schwierige Phasen, in denen er nicht mehr weiter weiß und buchstäblich aus der Bahn geworfen wird. Das ist normal und gehört zum Menschsein dazu. Manchmal enden diese Krisen ganz von selbst und häufig helfen Gespräche mit vertrauten Personen. Ein empathisches Gegenüber wirkt wie Balsam für die Seele: Gedanken können offen ausgesprochen und das Gefühlschaos kann geordnet werden.

Viele Menschen erleben Zustände, in denen sie wie aus heiterem Himmel ihre Handlungsfähigkeit verlieren. Dann entsteht plötzlich eine große Erschöpfung und innere Leere. Sie werden regelrecht von ihren Emotionen überwältigt – wissen nicht, woher diese kommen und wozu sie gut sein sollen. Bleiben die Versuche, das Problem alleine oder mit Hilfe des Umfelds zu lösen erfolglos und wächst der Leidensdruck, sollte eine therapeutische Beratung in Betracht gezogen werden.

Sich professionelle Hilfe zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche – ganz im Gegenteil! Dazu gehört meistens Mut und Selbstüberwindung.

Typische Ziele von Psychotherapie sind übrigens: wieder zu Kräften zu kommen, die Lebensqualität zu steigern und wieder selbstbestimmt leben zu können.

Eine junge Frau hat ihre Sicht der Dinge in nachfolgendem Zeitungsartikel wunderbar beschrieben:

„14 weit verbreitete Irrtümer über die Psychotherapie“ 

„Hört man einen Freund sagen, er habe einen Arzttermin, so denken die wenigsten von uns, dass dieser Freund unglaublich reich, schwach oder gar verrückt sein muss. Ist es nicht das, was man tun sollte, wenn man sich verletzt hat oder sich nicht wohl fühlt?

Wenn aber jemand einen Therapeuten aufsucht, sind die meisten Menschen doch sehr vorschnell mit ihrem Urteil.

„Ich mache eine Therapie“

Ich spreche ganz offen darüber, dass ich eine Therapie mache. Doch obwohl meine Freunde und meine Familie fest hinter mir stehen und mich unterstützen, so stellen sie doch, genau wie die Menschen im Allgemeinen, Fragen oder lassen hier und da eine Bemerkung fallen, die mir zeigt, dass es doch nicht so normal oder landläufig akzeptabel ist, eine Therapie zu machen, wie ich gehofft hatte.

Ich weiß, dass meine Freunde und meine Familie es gut meinen, und ich weiß mich glücklich zu schätzen. Und doch gibt es diese eine Sekunde, zwischen der Aussage „Ich mache eine Therapie“ und einer höflichen (aber oft uniformierten) Reaktion darauf, die mir zeigt, dass die Vorurteile immer noch existieren.

Vorurteile und falsche Vorstellungen

All die Fragen und Gedanken, die einem plötzlich durch den Kopf schießen, führen unweigerlich zu einer leichten Veränderung in der Haltung und einem Unbehagen, das sich in den Augen widerspiegelt.

Das Vorurteil lebt in der Dunkelheit dieser einen Sekunde, gemeinsam mit einer alles einnehmenden Angst, wenig Verständnis und einer allgemeinen Ignoranz. Ihre Komplexität muss gebrochen werden, damit wir von neuem beginnen und unsere Gedanken zu Therapien und geistiger Gesundheit noch einmal neu ordnen können.

Um also einmal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich hier einige Punkte zu falschen Vorstellungen über Menschen, die eine Therapie machen, ansprechen, und hoffe, so auch ein Bewusstsein für dieses Thema schaffen zu können.

  1. Wir sind schwach. 

Tatsächlich ist es so, dass es eine Menge Mut und Stärke erfordert, diesen Schritt zu gehen. Oft haben mir Menschen gesagt, dass es doch sicher ganz nett ist, sich nur eine Stunde in der Woche mit seinen Problemen auseinanderzusetzen. Es ist ganz nett. Aber es ist auch die emotional anstrengendste Stunde der Woche.

Man muss offen dafür sein, sich mit jeder einzelnen Ecke des Kopfes und des Herzens zu befassen. Absolut offen für Ängste, Wahrheiten und Erfahrungen sein, um das meiste aus der Therapie herauszuholen.

Das erfordert Kraft. Kraft, seine eigenen emotionalen und geistigen Grenzen zu erkunden, in Richtungen geführt zu werden, die man sonst nicht einschlagen würde. Die Kraft zu lernen und ganz aktiv nach einem besseren Ort für sich zu suchen.

  1. Wir sind verrückt.

Ganz gleich ob jemand, der eine Therapie macht, geistig nicht gesund ist oder einfach Hilfe sucht, um mit übermächtigen Gefühlen umgehen zu können: Verrückt ist niemals das richtige, angemessene Wort.

Es verstärkt lediglich die Vorurteile und führt dazu, dass manche Menschen niemals die Kraft finden, sich die Hilfe zu holen, die sie brauchen, um den Frieden zu finden, den sie verdienen.

  1. Wir verschwenden unser Geld. 

Wir alle geben Geld aus und setzen dabei unsere eigenen Prioritäten. Manche geben Geld für einen Personal Trainer aus, um körperlich fit zu sein.

Das Geld, das ich für meine Therapie ausgebe, sehe ich als eine Investition in meine Gesundheit und meine persönliche Entwicklung.

  1. Wir sind reich.

Ja, so eine Therapie kann kostspielig sein, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Therapie zu bezahlen. Die meisten Therapeuten, soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, stimmen einer Staffelung der Bezahlung zu, sollte die Versicherung keine Option sein.

Viele Firmen und Schulen bieten ihren Angestellten und Studenten und Schülern kostenlose Therapiestunden.

  1. Wir haben kein gutes Netzwerk aus Freunden und Familie.

Eine Therapie zu machen geht manchmal mit der Vorstellung einher, dass derjenige über kein gutes soziales Netzwerk verfügt. Die Therapie ist kein Ersatz für eine Freundschaft, und der Therapeut ist kein Freund.

Freundschaften laufen in beide Richtungen, das kann manchmal zu einer etwas voreingenommenen Sichtweise, was Erfahrungen und Erlebnisse betrifft, führen. Die Therapie ist eine einseitige Beziehung zu einer Fachperson, die dir dabei hilft, deine Probleme zu bewältigen.

Weiter bedeutet es keineswegs, dass jemand, der eine Therapie macht, kein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat. Ja, wir erlernen schon früh gewisse Fähigkeiten, lernen grundlegende Dinge über Beziehungen, unsere Bedürfnisse und die Welt allgemein.

Aber nicht alles, was uns im Rest unseres Lebens widerfährt, lässt sich auf die Beziehung zu unseren Eltern zurückführen. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt…

  1. Wir reden über dich.

Fragt nicht danach, was unser Therapeut über euch weiß. Wahrscheinlich werdet ihr nie überhaupt ein Thema sein, aber selbst wenn es so sein sollte, dann geht euch das nichts an. Stellt außerdem nie eure Gefühle in einer Unterhaltung zurück, macht sie nicht klein, indem ihr etwas wie „Du redest bestimmt mit deinem Therapeuten darüber, oder?“ sagt.

Die Therapie ist ein heiliger Ort, an dem Menschen über ihre Gefühle und ihre Beziehungen zu wemauchimmer und wasauchimmer sprechen. Wenn wir das unserem Therapeuten gegenüber erwähnen, dann gibt es einen guten Grund dafür. Die Therapie ist kein Kaffee-Klatsch.

  1. Es gab einen bestimmten Auslöser für die Therapie.

Veränderung wird meistens durch etwas bedingt. Ob es nun eine traumatische Erfahrung ist, oder eine Beziehung, die nicht mehr funktioniert. Oder ob man einfach mit dem täglichen Leben überfordert ist.

Es gibt viele Gründe dafür, weshalb sich jemand zu einer Therapie entschließt. Es gibt keine klare Liste mit Antworten, die stets parat ist und aus der man auswählen kann, eine Liste die einem das „OK“ für die Therapie gibt.

Und es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass die Gründe, weshalb man sich in Therapie begibt, dynamisch sind.

Eine bestimmte Erfahrung mag der Auslöser sein, aber im Laufe der Therapie kann sich etwas ganz anderes als Kern herausstellen.

  1. Wir sind in einer „schwierigen Phase“.

Man muss sich nicht zwangsläufig in einer „schwierigen Phase“ befinden, um eine Therapie zu beginnen. Wie im vorherigen Punkt bereits angesprochen, gibt es für die Therapie meist einen Auslöser, aber es kann auch eine Anhäufung verschiedener Erfahrungen und Gefühle sein.

Ich bin eine glückliche, gesunde Frau Mitte 20, stehe mit beiden Beinen im Beruf und meine Beziehungen und Hobbies leiden nicht. Und jede Woche gehe ich glücklich in die Therapie.

Warum? Wie ich bereits schrieb, die Gründe für die Therapie sind dynamisch, und momentan bin ich der Meinung, dass es noch so viel gibt, dass ich über mich selbst lernen muss, z.B. wie ich mit bestimmten Gefühlen, Bedürfnissen und Situationen umgehen kann.

  1. Es gibt einen bestimmten Zeitrahmen für die Therapie.

Es wird viel darüber diskutiert, was die angemessene Länge für eine Therapie ist. Ich persönlich bin seit sechs Monaten in Therapie, und es geht noch weiter. Ich bin mit meinem Therapeuten sehr zufrieden, aber ich denke, dass es einen Zeitpunkt geben wird, an dem ich nicht mehr ganz so häufig in die Therapiesitzungen gehen werde.

Ein Freund von mir war über zwei Jahre lang in Therapie, ein anderer nur zwei Monate. Zweimal die Woche, um eine traumatische Erfahrung zu verarbeiten. Die Länge der Therapie und die Häufigkeit der Sitzungen ist etwas, das man gemeinsam mit seinem Therapeuten ausarbeitet und dabei jederzeit die Möglichkeit hat, aufzuhören.

  1. Wir können nicht loslassen. 

Therapie ist kein Begriff dafür, die Vergangenheit nicht ruhen lassen zu können. Oft ist es notwendig, Dinge aus der Vergangenheit noch einmal hervorzuholen, um Schwierigkeiten im Hier und Jetzt zu bewältigen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir in unserer Vergangenheit verankert sind. Es bedeutet lediglich, dass wir der Vergangenheit dann und wann einen Besuch abstatten müssen, um bestimmte aktuelle Verbindungen und tieferliegende Probleme vollends zu verstehen.

  1. Du solltest Mitleid mit uns haben… oder Angst, oder ein anderes Gefühl hegen, dass Du nicht verspürt hättest, hättest Du nicht von der Therapie erfahren.

Das befeuert das Stigma, das der Therapie anhaftet, nur weiter. Behandle uns nicht anders, sieh uns nicht mit anderen Augen und rede nicht anders mit uns, nur weil wir zugegeben haben, eine Therapie zu machen.

Mit einem Therapeuten zu sprechen ist nichts, was einem unangenehm sein müsste. Sich von Fachleuten helfen zu lassen und sich Rat zu holen ist absolut in Ordnung.

Wenn Du aber etwas fühlen möchtest, dann sei stolz auf uns. Spende uns Applaus dafür, dass wir uns dazu entschlossen haben, an uns selbst und unserem geistigen Wohlbefinden zu arbeiten.

  1. Wir nehmen Medikamente. 

In unserer Gesellschaft hat sich die Vorstellung verfestigt, dass Menschen, die eine Therapie machen, meist auch Medikamente nehmen. Aber das stimmt nicht.

Nicht jeder, der sich Hilfe bei einem Therapeuten sucht, nimmt auch Medikamente. Ja, es gibt bestimmte Krankheiten, die dieses erforderlich machen, aber die Therapie hilft uns dabei, Probleme anzugehen und zu lösen und so ein glücklicheres, gesundes Leben zu führen.

  1. Unser Therapeut sagt uns, was wir denken und tun sollen.

Antworte auf etwas, das wir erzählen, nie mit einem höhnischen „Oh, hat dir das dein Therapeut gesagt?“. Eine Therapie zu machen bedeutet nicht, dass wir die Kontrolle über unsere eigenen Gedankenprozesse und Gefühle abgegeben haben.

Wir sind immer noch Menschen, die sich schlussendlich doch auf die eigenen Instinkte und das eigene Wissen verlassen, wenn wir Entscheidungen treffen.

Ein Therapeut hilft uns dabei, unsere Stärken zu entdecken, uns durch Schwierigkeiten zu helfen und uns dabei zur Seite stehen, ein gesünderes, glücklicheres Leben zu führen – ohne uns dabei zu sagen, was wir zu tun und zu lassen haben.

  1. Unser Therapeut kann auch dir oder deiner Freundin helfen.

Auch wenn ich jeden, der sich Hilfe bei einem Therapeuten holen möchte, nur dazu beglückwünschen kann, so muss ich doch sagen, dass Therapeuten nicht in Einheitsgrößen geliefert werden. Es ist wichtig, Datenbanken zu konsultieren und sich genau zu überlegen, was man erreichen möchte.

Ich gebe zu, das ist nicht einfach. Einen Therapeuten zu finden ist sehr ermüdend und kann auf jemanden, der zögerlich an die Sache herangeht, einschüchternd wirken. Die meisten Therapeuten geben aber eine kurze Beratung und stehen einem anfänglichen E-Mail-Austausch offen gegenüber. So kannst Du herausfinden, ob der Therapeut zu dir passt.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Liste von geläufigen Missverständnissen dazu beitragen kann, dass unsere Gesellschaft sich Hilfe sucht, wenn sie Hilfe braucht und möchte, und dass dieser Prozess frei von Vorurteilen ist. Und dass ich genauso locker darüber sprechen kann, den Termin bei meinem Therapeuten wahrzunehmen, wie den Termin bei meinem Arzt nächste Woche.

Dieser Artikel ist ursprünglich in der Huffington Post USA erschienen und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt. 

Quelle: https://www.huffingtonpost.de/sahaj-kohli/14-weit-verbreitete-irrtumer-uber-die-psychotherapie_b_7474682.html

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