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Coronavirus

Was uns ängstigt hängt auch davon ab, wie andere Menschen darauf reagieren. Die Angst vor dem Coronavirus ist groß: Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken sind ausverkauft. Trotzdem muss man nicht in Panik geraten, wenn man keine mehr ergattert hat.

„Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.“ Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Immer wenn eine neue Gefahr auftaucht, entstehen für einen gewissen Zeitraum Ängste. Aber wir Menschen gewöhnen uns an neue Situationen.

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Der Schönheit begegnen

„Die Tatsache, dass du Augen hast, bedeutet nicht, dass du sehen kannst. Ich sah Menschen an einem prachtvoll blühenden Baum vorbeilaufen, ohne seine Pracht eines Blickes zu würdigen.

Die Kunst des Sehens besteht darin, ein feines Gespür für alles zu haben, was schön und bewundernswert ist. Denn jeder Anblick des Wunderbaren beseligt und erhebt, tröstet und inspiriert, steigert den Wert des eigenen Lebens, das umso kostbarer ist, je öfter es der Schönheit begegnet.“
Hans Kruppa

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Stille

Wir sind ständig von Reizen umgeben: überall dröhnt, piept, klingelt oder klappert es. Stille ist selten geworden. Wenn wir uns an einen ruhigen Ort zurückziehen und der Stille lauschen, spüren wir rasch, wie gut sie uns tut. In der Natur gelingt das besonders gut 💚😊

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Liebe

Die Liebe ist wie eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden möchte. Durch Respekt, Rücksicht, gegenseitigem Interesse und Anteilnahme am Leben des anderen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten kann man sich beim Partner oder der Partnerin für die gemeinsame Zeit, in der man Höhen und Tiefen miteinander erlebt hat, bedanken. Allerdings nicht nur am Valentinstag, sondern immer mal wieder. Kleine Zeichen der Zuneigung erhalten die Liebe ❤️

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Valentinstag

„Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen, oder vielmehr trotz seiner selbst.“ Viktor Hugo

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Carpe diem

Unser Leben plätschert so vor sich hin und alles ist irgendwie selbstverständlich. Viele Menschen schätzen erst durch schmerzhafte Entbehrungen oder gar Verluste das zuvor Selbstverständliche.

Vor fast genau 13 Jahren lag ich nach einem schweren Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma und Gehirnblutungen im Krankenhaus. Den Unfallhergang kenne ich nur aus Erzählungen: Im Affekt sei ich auf die Schleppleine unserer großen Hündin gesprungen, um diese auszubremsen. Die Folge war, dass ich wie ein Baum umgefallen und mit dem Hinterkopf ungebremst auf den Asphalt geknallt bin. Zack! Das hätte mein Ende sein können, aber das Schicksal meinte es gut mit mir 🍀 Es dauerte eine Weile, bis ich wieder ganz fit war.

Seither feiere ich am Unfalltag meinen zweiten Geburtstag. Für mich ist nichts mehr selbstverständlich und ich bin sehr dankbar für mein Dasein. Ich kann in der Natur laufen, all die schönen Dinge sehen, das Zwitschern der Vögel hören, den Duft von Harz riechen, leckere Beeren schmecken und vieles mehr. Das alles ist nicht selbstverständlich.

Die Bewusstheit, dass unser Leben endlich ist, macht jeden Tag unschätzbar wertvoll ❤️

Was ist dir besonders wichtig? Wie wäre es, wenn du es verlieren würdest? Der Verlust von Dingen kann aus emotionalen oder finanziellen Gründen weh tun. Aber was ist er im Vergleich zu menschlichen Verlusten?! Einen Menschen kann man nicht ersetzen. Wissen die Menschen in deinem Umfeld, wie sehr du sie schätzt? Wann hast du es ihnen zuletzt gesagt?

Carpe diem! 😊

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Stürme des Lebens

Der Orkan „Sabine“ erinnert mich gerade an die stürmischen Zeiten, die wir alle immer wieder durchleben. Manchmal gibt es Anzeichen, die wir tatsächlich nicht sehen. Gelegentlich verschließen wir unsere Augen aber auch bewusst. Stecken wir dann mitten im Sturm fest, kann er unser komplettes Leben durcheinander wirbeln. Gefühle wie Angst, Trauer, Enttäuschung, Wut oder was auch immer machen sich breit. Wichtig ist, nicht in diesen stecken zu bleiben. Nicht kauernd in einer Ecke zu verharren, sondern die Augen wieder zu öffnen. Hinschauen, sich neu orientieren und weitergehen erfordert manchmal etwas Mut.

So unangenehm die Stürme des Lebens auch sind, sie haben häufig etwas Gutes. Sie reißen uns aus der Gleichgültigkeit, wecken unsere Kraftreserven und fördern die persönliche Entwicklung.

„Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.“ Dalai Lama

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Salotugenese

Aaron Antonowsky, ein Medizinsoziologe und Stressforscher, prägte den Begriff der Salutogenese. Im Gegensatz zur Pathogenese, die sich mit der Entstehung von Krankheit beschäftigt, interessiert sich die Salutogenese dafür, was den Menschen gesund hält.

Antonowskys Metapher finde ich wunderbar: „Meine … Annahme ist, dass der Fluss der Strom des Lebens ist. Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Großteil des Flusses sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudel führen. Meine Arbeit ist der Auseinandersetzung mit folgender Frage gewidmet: Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, … ein guter Schwimmer?“

Salutogen ausgerichtete Heilverfahren – zu denen auch die Naturtherapie zählt – zielen darauf ab, nicht nur kranke Anteile zu lindern, sondern gesunde Anteile aufzufinden und zu fördern ❤️

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Draußen sein macht glücklich

Dieses Foto erinnert mich an meine eigene Kindheit. Früher waren wir mit Freunden den ganzen Tag draußen. Sind auf Bäume geklettert, haben Hütten oder Staudämme gebaut, Verstecken gespielt oder Kaulquappen beobachtet. Niemand wusste, wo wir genau unterwegs waren und ein Handy gab es noch nicht. Welches Kind spielt heute noch stundenlang selbstvergessen an der frischen Luft und sammelt Erfahrungen in der Natur? Für viele Eltern wäre das unvorstellbar – aus Angst, ihrem Kind könnte etwas zustoßen. Für viele Kinder ist das mittlerweile ebenfalls unvorstellbar, weil es ihnen zu langweilig ist. Sie beschäftigen sich lieber mit ihrem Smartphone, chatten mit ihren Freunden und spielen mit diesen online. Sie wissen nichts mehr mit sich anzufangen und ohne WLAN oder Akku bricht eine Welt zusammen!

In seinem Buch „Das letzte Kind im Wald“ bezeichnet der Autor Richard Louv die Entfremdung von Mensch und Natur als „Natur-Defizit-Syndrom“. Die Auswirkungen des naturfernen Lebensstils sind erschreckend. Er macht sich u.a. durch Depressionen, Ängste, Aufmerksamkeits- und Essstörungen bemerkbar. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass wir Menschen nur im Zusammenspiel mit unserer natürlichen Umwelt gesund bleiben. Ohne Waldluft und Sonnenlicht werden wir krank – physisch und psychisch.

Psychologen, Hirnforscher, Ärzte und Pädagogen sind sich einig: Das freie Spiel draußen fördert in einzigartiger Weise die körperliche, geistige und seelische Entwicklung von Kindern.

„Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen.“ Dalia Lama

Freie Naturerfahrung