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Wandel

Wie die Natur außen so unterliegt auch unsere innere Natur und unser Leben einem beständigen Wandel. Jede Veränderung im Außen bietet die Chance, tiefer zu blicken, zu verstehen und zu erkennen, was das Leben von uns will. Welchen Weg wir weitergehen wollen.

Wann hast du dich zuletzt um dich selbst gekümmert? In dieser Corona-Ausnahmesituation vergessen das viele Menschen und die Folgen machen sich nach und nach bemerkbar. Sie funktionieren nur noch, haben Angst, sorgen sich, grübeln häufig, schlafen schlecht und die Nerven liegen irgendwann blank. Aktuell müssen wir besonders gut für uns sorgen und nirgendwo können wir besser regenerieren als in der Natur.

Der Frühling ist die Zeit, um etwas Neues in die Welt zu bringen. Die Natur außen macht uns Mut, schwierige Lebensphasen zu durchstehen und auf den „inneren Frühling“ zu vertrauen. Gerne begleite ich dich ein Stück deines Lebensweges, wenn du vielleicht gerade die Orientierung verloren hast.

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Den Moment leben

„Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Wenn man versucht, ihn zu beruhigen, wird es nur noch schlimmer. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und wenn dies geschieht, bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören – das ist der Moment, in dem die Intuition sich entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist. Der Geist arbeitet langsamer, und man erkennt eine enorme Weite im Augenblick. Man sieht so viel, was man bereits hätte sehen können.“ – Steve Jobs

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Selbstregulation

„Selbstregulation“ ist ein Begriff, den viele von euch eventuell noch nie gehört haben.
Selbstregulation ist ein Sammelbegriff für Fähigkeiten, mit denen Menschen ihre Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern. Sie bestimmt unter anderem, wie wir auf stressige Situationen reagieren, wie gut wir Impulse regulieren und wie gut wir sozial interagieren können.
Ohne gute Selbstregulation re-agieren wir meist nur noch auf Anforderungen von außen. Zwangsläufig haben wir das Gefühl, dass das Leben uns steuert und wir das Ruder nicht selbst in der Hand halten. Wir werden unzufrieden, fühlen uns erschöpft und freudlos. Befinden uns nur noch im Funktionsmodus. Häufig verlieren wir unser Körpergefühl, sind permanent innerlich angespannt und bemerken dies erst, wenn sich somatische Symptome zeigen.
Mit einer guten Selbstregulation haben wir auch ein gutes Grundgefühl, was unser eigenes Leben betrifft. Wir fühlen uns meist wohl in unserer eigenen Haut – sind offen, neugierig und freudig.
Diese Haltung der Offenheit, Neugier, Freude und auch Präsenz wird bei der Naturtherapie geübt. Dadurch wird unsere ursprüngliche Empfindungs- und Spürfähigkeit, sowie die natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation gestärkt.

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Karte 14

Diese Zeilen hat mir Birgitta Schrick geschickt. Herzlichen Dank dafür ❤️

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Karte 13

Das Vergissmeinnicht ist eine (neben unzähligen anderen) meiner Lieblingsblumen und ich freue mich jedes Jahr, wenn sie wieder in meinem Garten blüht.

„In einer neurowissenschaftlichen Studie wurde nun bestätigt: Blumen haben positive Auswirkungen auf das menschliche Gehirn. Bemerkenswert ist dabei insbesondere die Wirkung der Lieblingsblume. Diese erhöht das Glücksgefühl um sagenhafte 200%.“
(Quelle: Blumenbuero.de)

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Karte 12

„Wolken ziehen auf. Unsere Welt steht auf dem Kopf. Corona in allen Köpfen.
Ein Weltschmerz ist zu spüren. Ich habe Sehnsucht nach Frieden. Geborgenheit. Glück.
Aber dann fällt mir gleich darauf ein: Ich habe alles, was ich brauche in mir und um mich herum.

Ich lerne es noch mehr zu schätzen.

Der Wunsch von mir an alle, an dich, dass du und viele andere es spüren können. Den Schmerz. Das Glück. Geborgenheit und noch viel mehr. Einen gesegneten Tag wünsche ich euch 💛

Liebe Anke Kuhn, herzlichen Dank für deine schönen Zeilen ❤️

Zwei Wölfe

Heute möchte ich mit euch nachfolgende Weisheit zum Thema „Gefühle“ teilen. Die Geschichte von den zwei Wölfen…

Eines Abends saß der Indianerhäuptling schweigend mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer und schaute nachdenklich in die Flammen. Nach einiger Zeit sprach der Alte:
„Mein Junge, Flammenlicht und Dunkelheit sind wie die zwei Wölfe, die in unseren Herzen wohnen. In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf. Der weiße Wolf verkörpert alles was gut ist, der Schwarze, alles was schlecht ist. Der weiße Wolf lebt von Gerechtigkeit und Frieden, der Schwarze von Wut, Angst und Hass.

Zwischen den beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, denn der schwarze Wolf ist böse. Er steht für das Negative in uns wie Zorn, Neid, Trauer, Angst, Selbstmitleid, Minderwertigkeit, falscher Stolz und vieles mehr. Der andere, der weiße Wolf ist gut – er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Güte, Mitgefühl, Wahrheit und all das Lichte in uns. Dieser Kampf findet auch in dir und in jedem anderen Menschen statt, denn wir alle haben diese beiden Wölfe in uns.“
Nach kurzem Schweigen fragte der Enkelsohn: „Und welcher Wolf gewinnt?“ Der Alte antwortete: „Der, den du fütterst. Bedenke, wenn du nur den weißen Wolf fütterst, wird der Schwarze hinter jeder Ecke lauern, auf dich warten und wenn du abgelenkt oder schwach bist, wird er auf dich zuspringen, um die Aufmerksamkeit zu bekommen die er braucht. Je weniger Aufmerksamkeit er bekommt, umso stärker wird er den weißen Wolf bekämpfen. Aber wenn du ihn beachtest, ist er glücklich. Damit ist auch der weiße Wolf glücklich und beide gewinnen.“

Wir sind während unseres Lebens ständig wechselnden und teils widersprüchlichen Gefühlen ausgesetzt. Jeder hat seine inneren Glaubenssätze, Verhaltensmuster und eine gut funktionierende Abwehr. Es erfordert Mut, sich seinen wahren Gefühlen zu stellen – aber wir können lernen, mit ihnen umzugehen. Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, Freud und Leid – alles gehört zu unserem Leben ❤️

Aktuelle Info zu COVID-19

Die Praxen der HeilpraktikerInnen für Psychotherapie gehören zu den „Einrichtungen des Gesundheitswesens“ und werden folglich nicht geschlossen. Aussage der Bundesregierung: „Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.“ Quelle: https://www.vfp.de/aktuelles/news/1492-coronakrise.html

Die Corona-Krise hat unseren Lebensalltag komplett verändert. Die sozialen Einschränkungen durch das Kontaktverbot, die Sorgen um die Gesundheit und um die Zukunft belasten viele Menschen. Es ist ganz normal, in der momentanen Situation große emotionale Reaktionen zu zeigen. Sei es in Form von Stress, Angst, Sorge oder Trauer. Diese gilt es wahrzunehmen und nicht zu verdrängen. Auszudrücken statt wegzudrücken. In dieser Zeit ist „Psychohygiene“ ebenso wichtig wie die körperliche Hygiene. „Die Seele leidet und der Körper schreit auf.“ – so lässt sich umgangssprachlich der Wirkmechanismus der Psychosomatik erklären. Damit das nicht passiert, müssen wir besonders gut für uns sorgen. Manchmal tut es schon gut, einfach ein Tagebuch zu führen und sich alles von der Seele zu schreiben. Oder mit nahestehenden Personen darüber zu sprechen. Reicht dies nicht aus, begleite ich dich gerne ein Stück deines Lebensweges durch diese Corona-Zeit.

Aktuell biete ich nur Einzeltermine in der Natur an! Unter Einhaltung der Hygienevorschriften: Händeschütteln bei der Begrüßung wird vermieden und wir halten einen Mindestabstand von 1,5 – 2m.

Voraussetzung: Wir sind beide gesund. Auch du hattest keinen Infektionsfall in deinem persönlichen Umfeld und hast selbst keine Symptome einer COVID-19-Infektion.

Bei Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Schnupfen, wende dich bitte telefonisch an deinen behandelnden Arzt oder das Gesundheitsamt.

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Karte 11

Das Zitat ist von Goethe und nachfolgende Meditation hat mir René geschickt. Er meditiert regelmäßig und findet darin Ruhe & Kraft:

„Stelle Dir vor, Du wanderst über eine Wiese. Vor Dir tut sich ein Weg auf. Du nimmst ihn. Nach einer Weile verspürst Du Hunger. Links von Dir steht ein üppiger Obstbaum. Pflücke Früchte, soviel Du willst.
Etwas später verspürst Du Durst. Zu Deiner Rechten plätschert ein kristallklarer Bach.
Wenn Du müde bist, bietet sich ein Rastplatz an. Wenn Du einsam bist, treffe einen Freund, der Dich begleitet. Wenn Du Dich verirrst, kommt jemand mit einer Landkarte und führt Dich auf den rechten Weg zurück.
Es dauert nicht lang, und Du bemerkst das Fliessen zwischen Bedürfnis und Befriedigung, Wunsch und Erfüllung. Und vielleicht fragst Du Dich: Hat mir jemand das Bedürfnis eingegeben, weil er beabsichtigte, es zu befriedigen? Vielleicht musste ich das Bedürfnis haben, damit ich das Geschenk bemerken und annehmen konnte. Wenn ich meine Augen vor dem Verlangen verschließe, verschließen sich meine Arme vor der Erfüllung.
Nachfrage und Angebot, Verlangen und Erfüllung – ein ständiger Kreislauf, wenn wir ihn nicht durchbrechen. Alle notwendige Erfüllung auf dieser Reise war bereits geplant und vorgesehen.
Heute bekomme ich alles, was ich brauche.“

Karte 10

Dieses Zitat von Oscar Wilde hat Anne in schweren Zeiten immer wieder Mut gemacht. Herzlichen Dank dafür ❤️