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Altes loslassen

2020 war und ist ein besonderes Jahr. Für viele eine echte Herausforderung! Mit einem Ritual können wir Altes loslassen und das Neue begrüßen: Schreibe Altlasten & Überflüssiges auf. Alles, was dir in diesem Jahr Sorgen bereitet, dich gestresst oder geängstigt hat.

Vielleicht möchtest du dich z.B. von deinem ständigen „Wollen“ verabschieden? Dich erklären wollen, rechtfertigen wollen, etwas besser machen wollen, perfekt sein wollen oder gefallen wollen? Notiere es und verbrenne den Zettel bei einem Rauhnacht-Ritual in einer feuerfesten Schale. Schaffe Platz für das Neue ❤️

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13 Wünsche

Die Rauhnächte werden als die 12 heiligen Nächte zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen drei Könige bezeichnet. Sie sind eine Zeit des Rückzugs, des Wandels und des Neubeginns. Rituale helfen uns dabei, das alte Jahr abzuschließen und positiv ins neue Jahr zu starten. Deshalb möchte ich heute das schöne Ritual der „13 Wünsche“ mit dir teilen 😊

Hierfür nimmst du 13 kleine Zettel, die in der gleichen Größe und Farbe sein sollten, damit du sie nicht unterscheiden kannst. Auf jeden schreibst du vor dem 25.12. einen echten Herzenswunsch für das neue Jahr. Nimm dir ausreichend Zeit, um dir wirklich klar darüber zu werden: Was ist mir wichtig? Was erfüllt mich? Was würde mein Leben leichter machen? Was liegt mir am Herzen? Formuliere die Wünsche positiv, kurz, präzise und in der Gegenwart. Als wäre der Wunsch schon erfüllt. Statt „Ich will nicht mehr krank sein.“ schreibst du „Ich bin gesund.“ Statt „Ich will nicht immer so betrübt sein.“ schreibst du „Ich freue mich auf jeden neuen Tag.“ Wünsche nicht für einen anderen Menschen, sondern nur für dich selbst.

Dann faltest du die Zettel einheitlich zusammen und legst sie in einen Beutel, eine Schachtel oder ein verschließbares Glas.

Ab der ersten Rauhnacht am 25. Dezember nimmst du dir – möglichst bei Einbruch der Dunkelheit – etwas Zeit, lässt den Alltag hinter dir und entzündest in aller Ruhe eine Kerze. Nimmst die Wärme und das Flackern wahr. Falls du Räucherzubehör hast, kannst du auch zusätzlich etwas Räucherwerk räuchern. Dann nimmst du mit geschlossenen Augen einen der Zettel, hältst ihn in der Hand und spürst, dass eine Besonderheit in dem liegt, was du gerade tust.

Verbrenne den Zettel – am besten draußen in der Natur – in der Räucherschale oder einer anderen feuerfesten Schale, ohne ihn vorher noch einmal zu lesen. Schaue achtsam zu, wie er brennt. Welche Gedanken & Gefühle hast du dabei? Es heißt, dass mit dem Rauch deine Wünsche in den Himmel hinauf steigen und einer höheren Macht übergeben werden. Die Asche kannst du im Anschluss der Erde übergeben. Verfahre so in allen 12 Raunächten bis zum 5. Januar.

Es heißt, dass der Wunsch, den du in der ersten Nacht verbrennst, sich im ersten Monat des neuen Jahres erfüllt. Der zweite Wunsch im zweiten Monat und so weiter. Nach dem Ende der Raunächte am 6. Januar ist noch ein letzter Zettel übrig. Diesen darfst du nun feierlich öffnen und nachlesen, welcher Wunsch darauf steht. Für die Erfüllung dieses Wunsches bist du ganz alleine zuständig ❤️

Sich gesehen und verstanden fühlen, ist eines der schönsten Erfahrungen, die wir machen können. Aufmerksamkeit verbindet und Wertschätzung ist die Grundlage jeder Beziehung. 

Schlaganfall erkennen

Schlaganfall erkennen mit der Merkhilfe „F-A-S-T“: Die Abkürzung F-A-S-T steht für einen Mini-Test, mit dem Schlaganfall-Symptome rasch erfasst werden können. Hinter den Kürzeln verbergen sich die Anfangsbuchstaben der englischen Wörter:

Face (Gesicht): Ist das Gesicht einseitig gelähmt? Um dies festzustellen, bitte den Patienten zu lächeln.

Arms (Arme): Kann der Betroffene beide Arme mit den Handflächen nach oben heben? Bei einer Lähmung ist nur das Heben eines Arms möglich, bzw. der Arm sinkt oder dreht sich, vor allem bei geschlossenen Augen, ab.

Speech (Sprache): Kann der Betroffene einen einfachen Satz nachsprechen? Der Satz muss korrekt wiedergegeben werden, die Sprache sollte dabei nicht verwaschen sein.

Time (Zeit): Sollte der Betroffene Probleme mit diesen Aufgaben haben, zählt jede Minute. Wähle die 112 und berichte vom Verdacht auf einen Schlaganfall.

Der Dezember von Erich Kästner

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

Erich Kästner

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An welchen schönen Moment vom gestrigen Tag kannst du dich heute noch erinnern? Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir häufig zu sehr auf das Negative schauen und darüber hinaus unangenehme Situationen länger im Gedächtnis hängen bleiben als positive Momente. Deshalb ist es umso wichtiger, einen Blick für das Schöne & Positive zu bekommen, dieses bewusst wahrzunehmen und zu genießen ❤️

Wie der Bauer in der folgenden Geschichte:
Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.
Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.
Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Glücksbohnen in seiner rechten Hosentasche. Bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine einzige Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte. (Verfasser unbekannt)
Du kannst natürlich auch Centstücke, Kaffeebohnen, Perlen,… nehmen 😊 Ich wünsche dir viel Freude beim Sammeln von Glücksmomenten 😃🍀