Carpe diem!

Der Tod zeigt uns, dass unser Leben endlich ist und wir nicht immer alles nach hinten verschieben können, um es „irgendwann später“ mal zu machen.

Die Palliativpflegerin Bronnie Ware hat mehrere Jahre lang Sterbende bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet. In ihrem Buch „Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ beschreibt sie, was diese Menschen beschäftigte:

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben, und nicht nach den Vorstellungen der anderen.

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.

4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gepflegt.

5. Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Wenn wir am Ende nicht voller Reue sein wollen, dann müssen wir schon jetzt so leben, wie wir es uns wünschen. Wir haben es selbst in der Hand.

Bronnie Ware hat aus ihren Erfahrungen gelernt und ihr Leben geändert: „Ich weiß, dass ich das machen muss, was ich will – denn wenn ich das nicht tue, weiß ich, was ich auf meinem Sterbebett bereuen werde.“

Eines Tages müssen wir alle sterben – aber an allen anderen Tagen eben nicht. Carpe diem! 😊