Willy Astor – Einfach sein

Zwei Worte mit großer Bedeutung! Einfach mal wieder EINFACH sein und einfach SEIN 😊

Einfach leben, gar nicht so leicht
Einfach ist tief und nicht seicht und vielleicht
Ist es am Schwersten es wieder zu sein
Einfach, einfach sein
Mach den Versuch wieder einfach zu sein
Ein Tisch ein Stuhl ein Kerzenschein
Ein Blatt Papier zwei Herzen ein Reim
Einfach, einfach sein
Einfach sein auch wenn es schwierig ist
Auch wenn die Gier noch so gierig ist
Das zu entdecken hinter dem Dunst
Einfach sein ist die Kunst
Wie das Programm ist der Fernseher flach
Warum ist am Waldrand mein WLAN so schwach
Und jeden Tag wird er trüber mein Blick
Ich geh wieder auf Los zurück
Augen zu haben für’s Abendrot
Und gute Freunde in der Not
Ja das klinkt einfach ist aber wahr
Einfach und bitter wahr
Die Keller die Wohnung alles voll Zeugs
Ich steh‘ davor und beäug’s
Ist das der Wohlstand den ich unbedingt brauch
Fragst Du Dich so was auch?
Wir fliegen zum Mars so als ob sich das lohnt
Und leben ein Leben hinterm Mond
Sägen mit Eifer am eigenen Mast
Und eigentlich sind wir nur zu Gast
Wann sind wir einfach mal nur zufrieden
Und hören endlich auf uns zu bekriegen
Denn wenn ein Frieden für immer hält
Wie viel schöner wär‘ sie diese Welt
Unser Planet hier bietet uns an
Dass man nach dem aus- auch noch einatmen kann
Ganz einfach ganz simpel zum Leben gemacht
Für jeden ein Platz Tag und Nacht
Leg deine Maske in einen Fluss
Gib einer wildfremden Oma ein‘ Kuss
Lache mal laut in den Spiegel hinein
Beschließ einfach glücklich zu sein
Einfach einfach sein

Auf das was da noch kommt

Gute Laune Musik mit tiefgründigem Text: „Jedes Stolpern, jedes Scheitern – es bringt uns alles ein Stück weiter zu uns.“ Recht haben sie, Lotte & Max 🙂

Es geht grad erst los, ich will so viel noch sehen
Will gegen die Wand fahren und wieder aufstehen
Will der größte Optimist sein, wenn es tagelang nur regnet

Will Stunden verschwenden und nicht so viel planen
Mich in Träumen verlieren und von vorne anfangen
Ich will nie mehr Pessimist sein, wenn wir uns mal begegnen

Und wenn ich so an all das denk‘
Will ich, dass es jetzt beginnt

Auf das, was da noch kommt
Auf jedes Stolpern, jedes Scheitern
Es bringt uns alles ein Stück weiter zu uns
Auf das, was da noch kommt

Auf das, was da noch kommt
Auf Euphorie und alles Leichte
Hoff‘ das wird lange noch so bleiben für uns
Auf das, was da noch kommt

Zurück in den Süden und langsamer leben
Mehr Zeit für die Liebe, mal sehen was da geht
Und wenn ich da nicht ankomm‘
Bin ich zumindest auf dem Weg

Und wenn ich so an all das denk‘
Will ich, dass es jetzt beginnt

Sein

Ein Titel, der das Erleben in der Natur wunderbar beschreibt: „Sein“ von Andreas Bourani

Ich habe einen Ausblick,
den man nie wieder vergisst.
So wunderschön, dafür reichen Worte nicht.
Ich habe Glück, denn ich muss mich nicht beeilen.
Nichts dafür zu tun, um bedeutungsvoll zu sein.

Die Berge ziehen am Horizont, wie Wellen übers Land.
Sie nehmen mich bei sich auf so als wären wir verwandt.
Ich sitze hier und atme leise, um all das nicht zu stören.
Um unbemerkt für eine Weile zu allen zu gehören.
Zu allen zu gehören.

Hier bin ich mit mir verbunden.
Hier leb ich in mich hinein.
Hier gelingt es für Sekunden, mich von allen zu befreien.
Hier ist meine Angst verschwunden.
Hier bin ich mit mir allein.
Ich bin im großen Grün versunken, hier um einfach nur zu sein.

Lautlos zieht ein Falke in der Ferne seine Bahn,
nur einmal so wie er zu fliegen, zu fallen ohne Fall.
Ich stelle was ich fühle, über alles was ist weiß.
Ich bin in mir daheim, hier schließt sich der Kreis,…

Wenn keiner von Milliarden Steinen einen anderen gleicht,
warum hab ich dann Zweifel an meiner Einzigartigkeit.
Hier draussen finde ich mehr, als ich je geben kann.
Ich bin so am leben, mir macht selbst sterben keine Angst,

Hier hat jemand ein schönes Video auf Youtube eingestellt:

Einfach wieder schlendern

Es gibt Lieder, die sind wie für die Naturtherapie gemacht. Hier ist eines davon…

„Einfach wieder schlendern“ – von Konstantin Wecker

Einfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Und die Stille senkt sich
leis‘ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find’st du deine Ruh.

Muss man sich denn stets verrenken,
einzig um sich abzulenken,
statt sich einem Sommerregen
voller Inbrunst hinzugeben?

Lieber mit den Wolken jagen,
statt sich mit der Zeit zu plagen.
Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern
ohne höh’ren Drang.
Absichtslos verweilen
in der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,
wieder staunen und
schwerelos versinken
in den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.