,

Ich suche nicht – ich finde

Ich suche nicht – ich finde (Pablo Picasso): „Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden, das ist das völlig Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erleben im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.“

Im Moment weiß niemand, wohin uns die Corona-Krise führt. Irgendwann sehen wir wieder klarer und können die Erkenntnisse in einen größeren Zusammenhang einordnen. Lassen die Ängste und Sorgen hinter uns. Finden zu unserer Lebendigkeit zurück. Hören auf unser Inneres, akzeptieren was wir wahrnehmen. Halten nicht am Bekannten fest, sondern sind offen für das Neue ❤️